Ausstellung „Trügerische Idylle. Pullach und der Obersalzberg“

 

17. Januar bis 7. Februar 2019

Pullach und den Obersalzberg verbindet eine gemeinsame Geschichte.
Hitler hatte Martin Bormann 1935 nicht nur mit dem Umbau des Berghofs zum „Führersperrgebiet“ beauftragt, sondern auch mit der Errichtung einer Wohnanlage für den Stab von Rudolf Heß. Die neue Siedlung in Pullach mit dem Namen „Sonnenwinkel“ sollte die nationalsozialistische Utopie baulich umsetzen.
Die Ausstellung visualisiert die Genese der beiden historischen Orte und deren trügerische Idylle: die heimelige Architektur und die Verbrechen, die hinter den Fassaden vorbereitet und entschieden wurden, das politische wie soziale Wechselspiel zwischen Pullach und dem Obersalzberg und die Entwicklung nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem IfZ von Dr. Susanne Meinl und Dr. Sonja Neumann für die Dokumentation Obersalzberg erstellt und dort 2015/16 gezeigt. Basis war die Ausstellung „Pullach Heilmannstraße“ von 2013.

Die Eröffnungsveranstaltung fand am 17. Januar 19.30 Uhr im  Bürgerhaus Pullach statt. In das Thema wurde mit folgenden Beiträgen eingeführt :

  • Prof. Dr. Magnus Brechtken, stellv. Direktor Institut für Zeitgeschichte
    „Aus der Geschichte lernen? Über die Aktualität der Ressource Vergangenheit“
  • Albert Feiber M.A., Dokumentation Obersalzberg:
    Einführung in die Ausstellung
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 Begleitprogramm

  • Vortrag Ulrich Chaussy,   30. Januar  19.30 Uhr
    „Vom ’Sonnenwinkel‘ an der Isar zu ’Hitlers Wahlheimat‘ in den Bergen“ – Wie der Obersalzberg und Pullach zusammenhängen“
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Zur Ausstellung berichtete die Süddeutschen Zeitung am 25. Januar 2019  im Landkreisteil unter folgendem Link :  https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/pullach-truegerische-idylle-1.4301887