Von den Anfängen bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Offiziell beginnt die Geschichte des heutigen Pullach im Jahr 776: In diesem Jahr schenkte Herzog Tassilo III. dem Kloster Schäftlarn das Landgut Hesinlohe – die Schenkungsurkunde ist das erste Dokument, das den Ortsteil erwähnt. Pullach selbst wird erstmals 806 urkundlich festgehalten. Allerdings siedelten hier schon bedeutend früher Menschen, das beweisen die Funde einzelner Hocker- und Hügelgräber, die bis zu 4000 Jahre alt sind, aber auch der Urnenfeldfund südlich der alten Pullacher Kirche aus der Zeit um 1300 v. Chr. sowie die sogenannten Pullacher Fürstengräber der Hallstattzeit um 700 v. Chr. .

Von den Kelten blieb weniger übrig, lediglich ein Eisenbarren. Die Römer hinterließen die Römerstraße südlich von Pullach.

Im Mittelalter wurde der Ort übrigens Poaloh, Puachloch oder Pohloh genannt. Auf Mittelhochdeutsch bedeutet das so viel wie „die Siedlung im lichten Buchenwald“.

(Gemeinde Pullach)