Termine

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Bitte merken Sie sich folgende Termine vor:


21. Januar 2021 Film „ Wir sind die Maler der Zukunft“

Ein Dokumentarfilm über die Künstlergruppe SPUR

Termin verschoben!


Mittwoch 2. April 2020,  Vortrag verschoben, neuer Termin folgt:

Vortrag:  „Wir hatten keine Jugend“ – Schicksale jugendlicher Zwangsarbeiter*innen

Referent: Thomas Muggenthaler, Regensburg

Im Vortrag „Wir hatte keine Jugend“ geht es um junge Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit verschleppt worden sind. Die Jugendlichen stammten aus Polen und der damaligen Sowjetunion und waren in Bayern im Arbeitseinsatz. Anhand von Originalaufnahmen aus Zeitzeugeninterviews, die er in den letzten beiden Jahrzehnten geführt hat, berichtet Thomas Muggenthaler über die Schicksale der Jugendlichen, die in Bayern (Schwerpunkt Oberbayern) Zwangsarbeit leisten mussten. Die Spannbreite ihrer Arbeitseinsätze ging von der Landwirtschaft, Handwerksbetrieben, der Reichsbahn bis hin zu Industriebetrieben und auch Klöstern und Privathaushalten.

Ein Schwerpunkt sind die Erfahrungen von Larissa Fischer, die als junge Zwangsarbeiterin in Pullach arbeiten musste und dann nach 1945 hier geblieben ist.

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Thomas Muggenthaler ist Journalist beim Bayrischen Rundfunk in Regensburg. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit dem Thema „Zwangsarbeit in Bayern“. Seine Aufklärungsarbeit wurde vielfach ausgezeichnet, so 2015 von der Republik Polen mit dem Orden „Bene Merito“. 2019 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Regensburg.
Sein Dokumentationsfilm „Verbrechen Liebe“ bekam 2015 den Bayrischen Fernsehpreis. Für den Film „Todeszug in die Freiheit“ haben Thomas Muggenthaler und Andrea Mocellin 2018 den Sonderpreis ‚Milena Jesenska‘ des deutsch-tschechischen Journalistenpreises erhalten und waren 2019 für den Grimme-Preis nominiert.


Mittwoch, 29. Januar 2020, 19 Uhr Bürgerhaus, Kleiner Saal

Vortrag:
Künstleridee und Geschäftsmodell: Die Entstehung der Pullacher Gartenstadt.

Referentin: Angelika Bahl-Benker, Pullacher Geschichtsforum.

In den 1920er und 1930er Jahren wurde zwischen Jaiserstraße und Birkenallee, Gistl- und Wolfratshauser Straße die „Gartenstadt Pullach“ gebaut. Der Architekt Richard Riemerschmid brachte künstlerische Ideen ein, zwei Unternehmer hatten ein Geschäftsmodell zur praktischen Realisierung. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wurde eine innovative Siedlung von Holzhäusern geplant mit dem Ziel, gute Wohnmöglichkeiten zu bezahlbaren Preisen zu schaffen. Das aber ging nicht ohne Schwierigkeiten und Konflikte bei Planungskonzepten, Bauformen, Geld usw.…..
Was konnte von den Plänen verwirklicht werden? Warum Holzhäuser?
Welche Menschen bauten und lebten in der neuen Villenkolonie? Was beschlossen
Gemeinde und Bezirksamt? Wer hat das Ganze finanziert? Warum hat sich so wenig von der interessanten und denkmalwürdigen Anlage erhalten?